24. Netzwerk Wasserstoff

23.07.2026 von 10:00 - 11:30 Uhr

Lösungsansätze zur Dekarbonisierung in der Industrie mit Wasserstoff

Unsere Experten sind:

  • Verena Lampret | stellvertretende Institutsleiterin, Universität Stuttgart, Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP)
  • Dr. Markus Forstmeier | Sales & Business Development Officer, InnoEnergy GmbH
  • Christoph Schmitz | Mitglied der Geschäftsleitung, r2b energy consulting GmbH

Die Veranstaltung findet online über MS Teams statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sein können! 

Industrieprozesse stehen vor einem Umbruch: CO2-Emissionsauflagen aber auch Wirtschaftlichkeits- und "De-Risking"-Überlegungen führen dazu, dass Unternehmen nach alternativen Energie- und Prozesswärme-Quellen suchen. Der Einsatz von Wasserstoff kann hierfür ein sinnvoller Lösungsansatz für verschiedene Branchen und Anwendungsfälle sein. Wir zeigen zwei unterschiedliche Beispiele, wie die Industrie Wasserstoffanwendungen zum Erfolg führen kann. Und wir schauen auf die wichtigsten Handlungsfelder der aktuellen DIHK-Wasserstoffstudie, um den Markthochlauf für Wasserstoff voranzubringen.

Die Integrationsplattform "WAVE-H2" in Freudenstadt und Stuttgart steht für eine wandlungsfähige, energieflexible und vernetzte H2-Industrieforschungsplattform, die alle Technologieelemente eines Wasserstoff-Ökosystems vereint. Die Plattform steht in den Startlöchern und soll auch Unternehmen den Zugang zu Wasserstofftechnologien ermöglichen. Klingt sehr spannend? Wir sprechen darüber mit Verena Lampert von der Universität Stuttgart.

Während es in Deutschland aktuell aufgrund der Rahmenbedingungen herausfordernd ist, Wasserstoff in großen Mengen wirtschaftlich zu erzeugen, sieht die Lage in manchen anderen Ländern in Europa anders aus. Wie sind die aktuellen Möglichkeiten und Projektbeispiele, um zum Beispiel Wasserstoff zur Dekarbonisierung in der Industrie auf europäischer Ebene zu erzeugen? Wir fragen nach bei Markus Forstmeier von der InnoEnergy.

Wasserstoffprojekte werden aktuell nur verzögert in der Industrie und anderen Anwendungsfeldern vorangetrieben. Eine aktuelle Wasserstoff-Studie der r2b energy consulting im Auftrag der DIHK zeigt die wichtigsten To Do's bis 2040 auf, um das zu ändern. Hierzu wurden Unternehmen, IHKn und AHKn befragt. Im Ergebnis wird deutlich, das ohne politisches und regulatorisches Handeln der Wasserstoff-Markthochlauf hinter den gesetzten Zielen zurückbleiben könnte.

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23. Juli 2026, 10:00 - 11:30 Uhr (MESZ)